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Außergewöhnliches und fein gearbeitetes Verwandlungsmöbel aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, bekannt als Bureau à transformation « à la Bourgogne ». Das Möbel ist im Übergangsstil zwischen Louis XV und Louis XVI gestaltet und zeichnet sich durch seine aufwendige Mechanik, ausgewählte Edelfurniere und vergoldete Bronzebeschläge aus.
Auf den ersten Blick erscheint das Möbel als elegante, zweischübige Kommode. Dahinter verbirgt sich jedoch ein ausgeklügeltes System aus Schubladen, beweglichen Platten und einem versenkten Schreibaufsatz.
Besonders raffiniert sind die seitlich unter den kleinen Bronzebeschlägen versteckten Schlüsseleinsätze. Über diese lassen sich auf beiden Seiten jeweils zwei Schubladen öffnen, die zusätzlichen Stauraum bieten.
Die eigentliche Verwandlung erfolgt über die beiden oberen Griffringe an der Vorderseite. Durch leichtes Herausziehen wird ein Mechanismus ausgelöst, der den hinteren Teil der Deckplatte mithilfe eines Federsystems nach oben fahren lässt. Dabei erscheint ein kleiner Schreibaufsatz mit drei Schubladen auf jeder Seite und einem offenen Mittelfach mit Spiegel.
Der vordere Teil der Deckplatte lässt sich anschließend nach vorne klappen und dient als Schreibfläche. Im Inneren zeigt sich eine besonders schöne Furnierarbeit mit sorgfältig aufeinander abgestimmten Holzmaserungen.
Die zahlreichen Funktionen, die hochwertige Verarbeitung und die fein gearbeiteten Details machen dieses Verwandlungsmöbel zu einem besonderen Beispiel historischer Möbelbaukunst. Auch geschlossen überzeugt es durch seine elegante Form, die lebendige Furnierzeichnung und die dekorativen vergoldeten Bronzebeschläge.
Zustand
Das Möbel befindet sich in einem restaurierten, wohnfertigen Zustand. Die Schellackpolitur wurde erneuert und bringt die schönen Edelfurniere besonders gut zur Geltung.
Sämtliche mechanischen Funktionen wurden überprüft und sind voll funktionsfähig. Sowohl der ausfahrbare Schreibaufsatz mit seinem Federsystem als auch die ausklappbare Schreibfläche und alle Schubladen funktionieren tadellos.
Details
Datierung: 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts
Stil: Übergangsstil Louis XV / Louis XVI (Transition)
Material: Edelfurniere, vergoldete Bronzebeschläge
Ausführung: Verwandlungskommode mit integriertem Schreibaufsatz
Zustand: Restauriert und wohnfertig
Oberfläche: Erneuerte Schellackpolitur
Mechanik: Voll funktionsfähig, sämtliche Funktionen einwandfrei
Besonderheiten: Mechanisch ausfahrbarer Schreibaufsatz mit Federsystem, acht kleine Schubladen im Aufsatz, vier seitliche Schubladen mit versteckten Schlüsseleinsätzen und ausklappbare Schreibfläche.
Maße geschlossen
Breite: 72 cm
Tiefe: 57 cm
Höhe: 75,5 cm
Biedermeier Möbel
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Ovaler Biedermeier-Beistelltisch, Kirschbaumfurniert, 1825

















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Schöner und hochwertig gearbeiteter Biedermeier-Zylindersekretär aus Süddeutschland, entstanden um 1825–1830. Das Möbel ist mit Nussbaum auf Weichholz furniert und zeichnet sich besonders durch seine sorgfältig ausgewählte und aufwendig verarbeitete Holzmaserung aus.
Besonders bemerkenswert ist das sechsfach gespiegelte Furnierbild der Front, das durchgehend von unten bis oben aus einem zusammenhängenden Furnierbild gearbeitet wurde. Die gleichmäßig angeordneten Maserungen geben dem Sekretär eine schöne, ruhige Wirkung und unterstreichen die hohe handwerkliche Qualität.
Der Sekretär verfügt über drei große Schubladen, die großzügigen Stauraum bieten. Die obere Schublade befindet sich oberhalb des halbrunden Zylinderverschlusses, zwei weitere darunter.
Über eine ausziehbare Schreibplatte wird der Mechanismus des halbrunden Zylinderdeckels betätigt. Beim Herausziehen öffnet sich dieser und gibt den Blick auf das fein gearbeitete Innenleben frei.
Im Inneren befinden sich vier kleine Schubladen, die ebenfalls mit besonders schön gemasertem Nussbaum furniert sind. In der Mitte liegt ein offenes Fach mit einem kleinen Spiegel und einem dekorativen Schachbrett. Die Schreibplatte ist aus Massivholz gearbeitet und bietet eine großzügige Fläche zum Schreiben oder Arbeiten.
Der Zylindersekretär verbindet die klare Formensprache des Biedermeier mit einer durchdachten Funktionalität. Durch seine warme Holzfarbe und die schlichte Gestaltung lässt er sich sowohl in klassische als auch in moderne Wohnräume integrieren.
Ein vergleichbarer Möbeltyp ist im Fachbuch „Biedermeier-Möbel – Deutschland und Donaumonarchie“ von Rainer Haaff auf Seite 219 abgebildet.
Zustand
Der Sekretär wurde fachgerecht restauriert und befindet sich in einem wohnfertigen Zustand.
Die Holzoberflächen wurden mit Schellack neu poliert, wodurch die schöne Nussbaummaserung besonders gut zur Geltung kommt.
Sämtliche Funktionen wurden überprüft und sind einwandfrei. Der Zylindermechanismus, die ausziehbare Schreibplatte und die Schubladen funktionieren problemlos.
Details
Epoche: Biedermeier, um 1825–1830
Herkunft: Süddeutschland
Material: Nussbaumfurnier auf Weichholz, Schreibplatte aus Massivholz
Ausführung: Zylindersekretär mit halbrundem Rollverschluss
Furnierbild: Sechsfach gespiegeltes, durchlaufendes Nussbaumfurnier auf der Front
Ausstattung: Drei große Schubladen, vier kleine Innenschubladen, Mittelfach mit Spiegel und Schachbrett
Oberfläche: Neu mit Schellack poliert
Zustand: Restauriert und wohnfertig
Mechanik: Voll funktionsfähig
Literaturhinweis: Rainer Haaff, „Biedermeier-Möbel – Deutschland und Donaumonarchie“, Seite 219, vergleichbarer Möbeltyp
Maße
Breite: 113 cm
Tiefe geschlossen: 64 cm
Tiefe geöffnet: 95 cm
Höhe: 127,5 cm
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